Wohnung in Dresden oder Umgebung gesucht?

Eine Wohnung in Dresden oder im schönen Dresdner Umland mieten?

Dann sind Sie hier genau richtig. Die Wohnungen unserer Wohnungsbaugenossenschaft befinden sich in unmittelbarer Nähe – nur ca. 10 km von Dresden entfernt. Mit 181 Wohnungen sind wir der größte Vermieter im Ort.

Das Elbsandsteingebirge liegt fast direkt vor der Haustür ihrer neuen Wohnung. Im Umland von Dresden wohnen – eine schöne Wohnung auf dem Land finden? Wer stellt sich da nicht die Frage nach der Mobilität auch ohne Auto. Nicht bei uns! Der Ort verfügt über eine gute Nahverkehrsanbindungen mit Bus und Bahn.

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Die Wohnungen unserer Wohnungsbaugenossenschaft befinden sich in unmittelbarer Nähe – nur ca. 10 km von Dresden entfernt.

01 | Unser Ort und die nahe Landeshauptstadt Dresden bieten weitere zahlreiche Vorteile:

  • Kindergarten & Kinderkrippe
  • Grundschule
  • Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs
  • Gemeindeamt mit Bibliothek und Touristeninformation
  • Baumärkte in Dresden Prohlis und Dresden Weißig
  • Gaststätten
  • Poststelle
  • Handwerkerbetriebe
  • Versicherungsagenturen
  • Gesundheitshaus mit Apotheke, Zahnärzten, Kinderarztpraxis, Friseur
  • Filiale der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
  • mehrere Hausarztpraxen
  • Praxis für Ergotherapie
  • Praxis für Physiotherapie
  • Fußpflegesalons
  • Sportplatz, Sporthalle
  • Tierarztpraxis für Groß- und Kleintiere
  • Konzerte und Ausstellungen im Schloss Lohmen
  • Schloss Dresden Pillnitz
  • Historische Altstadt von Dresden

01.1 | Was bietet Dresden noch?

Dresden, als Florenz an der Elbe weltberühmt, ist die ehemalige Hauptstadt des Kurfürstentums und Königreichs Sachsen. Nach ihrem Wiederaufbau ist Dresden und das Dresdner Umland eine Top-Adresse zum Leben und Arbeiten.

Der größte Teil Dresdens liegt im Elbtal, in dem ein sehr mildes Klima herrscht. Entlang des Flusses laden zahlreiche Rasenflächen, öffentliche Gärten und Parks zum Bummeln ein.

Ganz in der Nähe unserer WBG Lohmen liegt Dresden-Pillnitz. Das unmittelbar an der Elbe gelegene Schloss gehört zu den beliebtesten Fotomotiven Sachsens und besitzt mehrere Palais und Prunkbauten sowie einen weitläufigen Schlosspark.

Auch Dresden ist von unserer Wohnungsbaugenossenschaft aus leicht zu erreichen. Die Landeshaupstadt verzaubert die Besucher mit ihrem besonderen Charme und mediterranem Flair. Dresden bietet Einwohnern und Besuchern zugleich eine moderne Infrastruktur mit Einkaufszentren und zahlreichen gastronomischen Einrichtungen. Die Altstadt gilt als gelungenes Beispiel für die hervorragende Restaurierung von Baudenkmälern.

02 | Die Wohnqualität unserer Wohnungen

Wir bieten Ihnen voll sanierte, überwiegend im Standardschnitt angelegte Wohnungen – Voraussetzung für Komfort und eine gute Möblierbarkeit. Die Ausstattung der Wohnungen beinhaltet:

  • Wände und Decken in Bad und Küche sind mit Silikatfarben gestrichen. Alle anderen Räume sind mit Raufasertapete tapeziert
  • Alle Räume außer Bad, sind mit PVC-Belag in Parkett- oder Laminatoptik ausgestattet
  • Bad ist gefliest mit Acrylwanne, WC, Waschtisch und Waschmaschinenanschluss

Wenn Sie nach etwas Besonderem suchen, wird vielleicht eines unserer 12 Apartments in der obersten Etage mit einem interessanten Grundriss genau Ihren Anforderungen entsprechen. Natürlich hat jede Wohnung einen eigenen Keller. Was tun mit dem Auto? Das ist auch kein Problem. Für unsere Mieter stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Die Wohnungen unserer Genossenschaft in Lohmen bei Dresden aus der Vogelperspektive

03 | Unsere Genossenschaft in Lohmen bei Dresden

Als Mieter eine Wohnung nutzen, dafür eine ortsübliche Miete zahlen und dann auch noch Genossenschaftsmitglied werden und Anteile an der Genossenschaft erwerben? Ja!

Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie müssen niemandem Gewinne zahlen und können sicher sein, dass Sie nicht für den persönlichen Gebrauch entlassen werden. Das Prinzip ist einfach: Was ein Individuum nicht erreichen kann, kann nur gemeinsam erreicht werden. In klein und groß, gestern und heute, werden Sie sicherlich viele Beispiele dafür finden. Um Probleme durch Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung lösen zu können, ist eine aktive Community oder ein aktives Unternehmen erforderlich.

Diese genossenschaftlichen Prinzipien haben sich seit 1864, dem Gründungsjahr der ersten Raiffeisengenossenschaft in Hedderdorf als “Hedderdorfer Darlehenskassenverein” durch Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888), bewährt. Zu den Wegbereitern der Unternehmensreform Genossenschaft gehörte der Jurist Hermann Schulze (1808-1883), aus dem sächsischen Delitzsch. Durch seinen Einsatz wurde 1889 das erste Genossenschaftsgesetz als Deutsches Reichsgesetz verabschiedet. Damit war die Haftung der Mitglieder von Wohnungsbaugenossenschaften auf ihre Anteilshöhe beschränkt. Die Wohnungsnot um 1920 und 1950 löste eine Gründungswelle aus.

Es wurde die Idee Sparen – Bauen – Wohnen verwirklicht. Ziel einer Wohnungsbaugenossenschaft ist die dauerhaft sichere Wohnraumversorgung ihrer Mitglieder. Dafür beteiligt sich jedes Mitglied mit Geschäftsanteilen an der Genossenschaft. Ihre Interessen vertreten die Mitglieder im Organ Mitgliederversammlung. Dort werden aus ihrer Mitte die Mitglieder des Organs Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat überwacht und berät die Geschäftsführung, vertritt die Genossenschaft gegenüber dem Vorstand und bestellt Genossenschaftsmitglieder in das Organ Vorstand. Der Vorstand führt eigenverantwortlich die Geschäfte der Genossenschaft und vertritt sie nach außen.

Das Wirtschaftsunternehmen Genossenschaft lebt durch die Beteiligung seiner Mitglieder in den einzelnen Organen. Eine aktive Mitarbeit in der Mitgliederversammlung, dem Aufsichtsrat oder auch dem Vorstand sind absolut gewollt.

Und nicht zuletzt gilt es immer wieder, den schwierigen Kompromiss aus dem Gegensatz von eigennützigem Mieterinteresse und gemeinnützigem Genossenschaftsinteresse zu finden. Aber: Wo, außer in einer Wohnungsbaugenossenschaft, können Sie als Mieter demokratisch mitbestimmen?

04 | Die Wohnungsbaugenossenschaft im Überblick:

Wohnungsbestand:180 Wohnungen
1 Verwaltung der Wohnungsbaugenossenschaft
1 Praxis für Ergotherapie
2-Raum-Wohnungen:45
(davon 12 Dachgeschosswohnungen)
3-Raum-Wohnungen:124
4-Raum-Wohnungen:11
Wohnfläche:10. 282 m²
Mitgliederzahl:192
(Stand 2019)
Vorstand:3 Mitglieder (ehrenamtlich)
Aufsichtsrat:3 Mitglieder (ehrenamtlich)
Angestellte:1 Sachbearbeiterin/ 1 Haustechniker
Bilanzsumme:5,700 Mio. Euro
(Stand 2019)

05 | Wohnungsbeispiel

(Unsere Wohnungen haben viele verschiedene Grundrisse und Lagen – die untenstehenden Abb. dienen nur als Beispiel.)

Wohnungs-Umfeld:

  • Gepflegte Außenanlagen mit Spielplatz und Wäscheplätzen im Grünen
  • Gebührenfreie Pkw-Stellplätze in unserer Wohnanlage
  • Günstige Verkehrsanbindungen mit Bus und Bahn
  • Nähe zur Natur: Nationalpark Sächsische Schweiz, Bastei, Wesenitzklamm u. a.
  • Sehr viele schöne und erlebnisreiche Wanderungen von unterschiedlicher Länge, sind direkt von hier aus möglich (Malerweg)

Wohnungs-Ausstattung (Beispiel):

  • Wände und Decken werden mit Raufasertapete versehen, alle Räume außer Bad mit CV-Belag
  • Küche mit Fliesenspiegel, E-Herd und Geschirrspüleranschluss
  • Bad ist gefliest mit Wanne, WC, Waschtisch und Waschmaschinenanschluss
  • Fenster in jedem Raum
  • Digitaler TV – und Radioanschluss, sowie Telefonanschluss in jedem Zimmer vorinstalliert
  • Gemeinschaftsräume sind Fahrradkeller und Trockenboden
  • zur Wohnung gehört ein abschließbarer Keller

06 | Ansprechpartner & Kontakt

Ulrich Reumann | Vorstandsvorsitzender – Telefon: 03501 – 58 80 20

Wolfgang Hauschild | Vorstandsmitglied

Thomas Klügel | Vorstandsmitglied & Haustechniker – Telefon: 0162 – 45 35 919

Kerstin Sperling | Sachbearbeiterin des Vorstandes – Telefon: 03501 – 58 80 20

E-Mail: info@wbg-lohmen.de

07 | Unsere Geschichte

Mit Hacke und Schaufel und Stein auf Stein
Als sich am 24. Juli 1957 24 wohnungssuchende Lohmener im Gasthof Erbgericht versammelten und auf Vorschlag des risikofreudigen Bürgermeisters Georg Wolf eine Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaft (AWG) gründeten, war das ein Akt der Selbsthilfe.

Die Städte, auch das nahe Dresden, lagen nach dem Krieg in Trümmern, die materiellen Ressourcen waren vernichtet, die Ersparnisse der Menschen verpulvert, und Millionen von Kriegsflüchtlingen und Vertriebenen strömten in das zerstörte Land und verlangten nach Brot und Behausung.

Die Lohmener Wohnungsverwaltung sah sich auch noch Jahre nach dem Krieg außerstande, die Bedürfnisse zu befriedigen und war am Ende ihres Lateins. Doch trotz der katastrophalen Lage auf dem Wohnungsmarkt, auch in Dresden, entschlossen sich zunächst nur 20 Teilnehmer der Gründungsversammlung, der Wohnungsbau-Genossenschaft beizutreten, war doch der Weg zu einer neuen Wohnung mit harten Entbehrungen gepflastert: Je nach Wohnungsgröße musste ein Genossenschaftsanteil von bis zu 2400 Mark eingezahlt werden.

Er konnte zwar in kleinen Monatsraten angespart werden, war aber in der damaligen Zeit eine große Belastung für die Familienkasse. Aber auch die 600 Arbeitsstunden mit Hacke und Schaufel schreckten viele ab, musste doch in einer Zeit, als sonnabends noch halbtags gearbeitet wurde, auf lange Zeit auf das ohnehin kurze Wochenende verzichtet werden.


Die Gründer der Genossenschaft wählten Walter Schönbach zum Vorstandsvorsitzenden, der mit Tatkraft energisch alle Widerstände überwand und als Pionier des Wohnungsbau-Genossenschaftswesens in der Region eine der ersten AWG auf dem Lande etablierte. Er führte die Genossenschaft zwei Jahrzehnte durch die Widrigkeiten der damaligen Mangelwirtschaft, begründete Traditionen des genossenschaftlichen Lebens und forderte von jedem Mitglied, verantwortlich mit dem Genossenschaftseigentum umzugehen.

Ihm zur Seite standen die Vorstandsmitglieder der ersten Stunde: Herbert Loose, Helmut Klahre, Heinz Schneider und Ottmar Wittig.
Am 19. April 1958 gab Frau Barthel, die Witwe unseres Heimat- und Mundartdichters Bruno Barthel, mit dem ersten Spatenstich im ehemaligen Kammergutsgarten, der damals noch mit einer hohen Mauer umgeben war, den Start frei für den Bau des ersten neuen Wohngebietes nach dem Krieg in Lohmen.

Der Kampf um den Standort hatte sich lange hingezogen, war doch das Land zur Überwindung der Nachkriegshungersnot in Kleingärten aufgeteilt worden. Aus verständlichen Gründen war es ein hartes Stück Arbeit, die Besitzer zu bewegen, auf ihre Gärten zu verzichten.

wohnen in der Nähe von Pirna - die geschichte
Bilder zur Geschichte der Wohnungsgenossenschaft Lohmen – Wohnungen in unmittelbarere Nähe zur Stadt Pirna

Die Wohnungsbesitzer in spe waren von der ersten Stunde an gefordert, an den Sonnabend-Nachmittagen und Sonntagvormittagen ihre Eigenleistungen abzuarbeiten. Und da damals selbstverständlich keine Maschinen zur Verfügung standen, mussten die Baugruben und die Klärgrube mit der Spitzhacke in den anstehenden Sandstein getrieben werden.

Der Mühlenbetrieb stellte Förderbänder und die MTS Hänger und Zugmaschinen bereit. Die Felsbrocken wurden mit vereinter Muskelkraft auf einer Feldbahnanlage aus der Klärgrube befördert. Und wenn es im Fels gar nicht mehr weiter ging, musste Steinbruchsprengmeister Nitsche nachhelfen.

Eine besondere Herausforderung war der Kabelgraben, der bis von der Fabrikstraße herangeführt und teilweise durch Fels geschachtet werden musste. Mehr als 20 Mann waren erforderlich, um das schwere Starkstromkabel zu verlegen, so erinnert sich Alfred Dittrich.

Die Häuser der Ringstraße wurden noch auf traditionelle Weise ,,Stein auf Stein” gebaut. 1960 waren die ersten Blöcke bezugsfertig, 1962 folgten die Eingänge 6 bis 12, und ein Jahr später zogen die Mieter in das letzte Haus der Ringstraße. Unter unsäglichen materiellen Schwierigkeiten waren 90 Wohnungen entstanden, in denen nicht nur Lohmener, sondern auch Familien aus den Nachbarorten , wie Pirna und Dresden, ein neues Zuhause gefunden hatten.

Die gemeinsame Arbeit hatte Menschen zusammen geführt und einen Gemeinschaftsgeist hervorgebracht, der lange nachwirkte und noch heute die Basis für ein angenehmes soziales Klima bildet. Die wirtschaftliche Entwicklung in und um Lohmen, aber auch in Pirna und Dresden, verlangte bald nach einer Erweiterung der Genossenschaft. Gemeinsam mit dem staatlichen Wohnungsbau wurden oberhalb des einst berühmten Englischen Gartens längs der heutigen Schloßstraße weitere Wohnungen in Plattenbauweise errichtet.

1975 konnten 80 Genossenschaftswohnungen bezogen werden. Nach der politischen Wende 1989 / 90 wurde 1993 mit der Modernisierung des gesamten Wohnungsbestandes begonnen. Die Öfen in den 170 Wohnungen wichen Zentralheizungen, Sanitäranlagen und Fenster wurden erneuert, alle Gebäude erhielten Wärmedämmung. In den Häusern der Ringstraße entstanden in den Dachgeschossen zwölf Kleinwohnungen, die besonders bei jungen Leuten beliebt sind.

Die Parkplätze wurden erweitert und die Grünflächen mieterfreundlich gestaltet. Und während anderorts mehr als 25 Prozent der Wohnungen leer stehen und Häuser abgerissen werden, erfreut sich die Lohmener Wohnungsbaugenossenschaft einer guten Nachfrage. Zu danken ist das nicht zuletzt der Attraktivität des Ortes, der stadtnahen Lage, den kurzen Wegen in beliebte Erholungsgebiete, den kinder- und seniorenfreundlichen Wohnbedingungen und dem gepflegten Umfeld.

Die Genossenschaftsidee gehört seit 2016 zum UNESCO Weltkulturerbe.

08 | Unsere Satzung

Satzung der Wohnungsbaugenossenschaft Lohmen (eingetragene Genossenschaft)

INHALTSVERZEICHNIS

I.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.
IX.
X.
XI.
FIRMA UND SITZ DER GENOSSENSCHAFT (§ 1)
GEGENSTAND DER GENOSSENSCHAFT (§ 2)
MITGLIEDSCHAFT (§§ 3-12)
RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER (§§ 13-16)
GESCHÄFTSANTEIL, GESCHÄFTSGUTHABEN UND HAFTSUMME (§§ 17-19)
ORGANE DER GENOSSENSCHAFT (§§ 20-37)
RECHNUNGSLEGUNG (§§ 38-39)
RÜCKLAGEN, GEWINNVERTEILUNG UND VERLUSTDECKUNG (§§ 40-42)
BEKANNTMACHUNGEN (§ 43)
PRÜFUNG DER GENOSSENSCHAFT, PRÜFUNGSVERBAND (§ 44)
AUFLÖSUNG UND ABWICKLUNG (§ 45)
ANHANG
2
2
2
6
7
8
19
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20
20
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DOWNLOAD – Satzung der WBG Lohmen als pdf